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  • Senioren-Team Hontheim

  • Ehrungen beim Kirchenchor Bausendorf

  • Firmung 2021

    „Atme in uns, Heiliger Geist“, so war der Firmtag am 20. Juni in unserer Pfarreiengemeinschaft überschrieben. Weihbischof Franz-Josef Gebert spendete in der Bengeler Pfarrkirche 51 Jugendlichen das Sakrament der Firmung – coronabedingt in vier aufeinanderfolgenden Gottesdiensten.

    Seit Dezember vergangenen Jahres bereiteten sich die FirmbewerberInnen auf diesen Tag vor. Viele Elemente wurden in digitaler Form durchgeführt.

    So gab es neben Onlinekatechesen und spirituellen Impulsen auch einen 5-Stationen-Kreuzweg und gemeinsame Gottesdienste in den einzelnen Pfarrkirchen, die vor Ort gefeiert werden konnten.

    Auch auf diesem Wege gratulieren wir den nun Gefirmten und Ihren Familien nochmals sehr herzlich.

    Unser Dank gilt allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben, vor allem auch den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus den einzelnen Gemeinden unserer Pfarreiengemeinschaft.

  • Kirchenchor Bausendorf: Ehrungen 2021

  • Rückblick zur Kirmes in Hontheim

    Zu Ehren von St. Margareta

    Jedes Jahr um den 13. Juli herum gedenkt die Pfarrei Hontheim ihrer Schutzpatronin, der Heiligen Margareta. Nachdem im vergangenen Jahr im Anschluss an den vom Musikverein gestalteten Gottesdienst ein sehr schönes Fest unter dem Titel „Miteinander-Füreinander“ am Pfarrheim gefeiert werden konnte, war in diesem Jahr wegen der Coronapandemie kein Fest möglich.

    Dennoch nahmen die Mitglieder von PGR und VR diesen Termin zum Anlass, nochmals intensiv die Außenanlage rund um St. Margareta zu pflegen. Es hat Spaß gemacht mit in der Truppe Unkraut zu jähten, zu hacken, zu rechen und zu säubern. In der Frühstückpause bei Fleischwurst konnten wir stolz auf unser Werk blicken. Einen besonderen Dank an unseren Gemeindearbeiter, der auch die entsprechenden Geräte zum Einsatz brachte und ebenso den  Rentnern, die sich in der Sommersaison ehrenamtlich immer um die Grünanlage am Pfarrheim und am Kirchenhang kümmern.

    Aus gegebenem Anlass wurde entschieden, den Kirmesgottesdienst im Freien am Pfarrheim zu halten, damit mehr Bürger unter etwas weniger strengen Hygienevorschriften daran teilnehmen konnten. Bei strahlendem Sonnenschein feierte Pater Ludwig eine sehr schöne Festmesse, die von Stefan Adams an der Gitarre musikalisch umrahmt wurde. Im Anschluss verweilte man noch bei einem Gläschen Sekt und netten Gesprächen in gebührendem Abstand.

     

     

  • Fronleichnam 2020 in Bengel

    Die Pfarrgemeinde Bengel hatte zu einem Festgottesdienst unter freiem Himmel auf den KiTa Vorplatz eingeladen.  Um den festlich geschmückten Altar versammelten sich über 50 Gläubige um die heilige Messe in dieser Art und Weise mit P. Ludwig zu feiern.

  • Auszeichnungen für unseren Kirchenchor St. Cäcilia Bausendorf

    Im Juli dieses Jahres wurde dem Kirchenchor Cäcilia Bausendorf im Rahmen des Landeschorfestes in Mainz die Zelterplakette verliehen. Diese Plakette wird vom Deutschen Chorverband an Chöre verliehen, die mindestens 100 Jahre bestehen. Überreicht wurde sie von Wissenschaftsminister Professor Konrad Wolf, stellvertretend für den Stifter, dem Bundespräsidenten, der die Urkunde auch unterzeichnet.

    Da nachgewiesen werden konnte, dass der Chor in den 1850er-Jahren bereits bestand, erhielt er anlässlich des Cäcilienabends am 30.11.2019 auch die Palestrina-Medaille des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes. Diese Auszeichnung wird Chören verliehen, die nachweislich mindestens 150 Jahre bestehen.

    Angefangen hat es damit, dass sich unser damaliger Vorsitzender Klaus Klasen, Dirigent Günter Reichert und ich uns über die Geschichte des Kirchenchores unterhalten haben. Kern der Unterhaltung war, wann genau der Kirchenchor gegründet wurde. Klaus Klasen wusste, dass der Chor mindestens seit Anfang 1900 besteht und ihm somit die Zelterplakette zustünde. Genauere Daten waren nicht bekannt.

    Das hat mein Interesse geweckt und zusammen mit meinem Mann haben wir mit den Recherchen begonnen.

    Hilfreich für unsere Zwecke waren vor allem die Schulchronik und das Büchlein „Erzählungen aus Bausendorf“ von Kaspar Hebler. Aber auch im Pfarrarchiv in Kinderbeuern wurden wir fündig.

    Im Jahr 1928 finden wir in der Schulchronik einen Eintrag und einen Zeitungsausschnitt, in dem über einen Besuch des Kirchenchores in Kruft berichtet wird. Begleitet wird der Chor von Definitor Reuter, der aus Kruft stammte.

    Am 5. April 1925 gestaltete der Kirchenchor die feierliche Glockenweihe mit, die von Definitor Reuter vorgenommen wurde.

    Im Jahr 1911 findet der Chor Erwähnung im bischöflichen Visitationsbericht. „Gibt es einen Chor von Sängern? Wie wird er unterrichtet?“ „Derart, vom Kantor, Grundschullehrer“.

    Im Jahr 1910 wird in der Schulchronik anlässlich der Vorbereitungen zu Kaisers Geburtstag berichtet, dass einige Knaben, die seit Herbst 1909 in den Kirchenchor aufgenommen sind, im Vorfeld schon geäußert haben: “Am Kaisers Geburtstag wird kein Ton gesungen“.

    In einem “Protokoll über den Zustand der erledigten Pfarrei Bausendorf und die Abtheilung des Pfarreinkommens“  aus dem Jahr 1890 erfahren wir, dass Kosten für den Chor i. H. von 24 Mark vom Bistum übernommen wurden.

    In der Schulchronik finden wir einen Zeitungsartikel mit der Überschrift „Köhnen Jusepp segnete das Zeitliche“ sowie einen Totenzettel von Josef Christ-Raskopp, der am 26.12.1959 im Alter von 83 Jahren verstarb. Im Zeitungsartikel wird u.a. erwähnt, dass er bereits als Schulkind im Kirchenchor mitgesungen hat. Das muss dann um 1888 gewesen sein.

    In seinen „Erzählungen aus Bausendorf“ schreibt Kaspar Hebler unter der Überschrift: „Mein Elementarlehrer“ von Matthias Bohn, der von 1825 bis zu seinem Tod 1871 in Bausendorf wirkte: „Seine einzige Tochter, begabt mit schöner Sopranstimme, war seine Hauptstütze im Kirchenchor, den er in Liebe und Fleiß bis zu seinem Tod pflegte.“

    Unter dem Artikel „Bausendorfer Musiker“ im gleichen Heft gibt es nochmals einen Hinweis darauf, dass der Kirchenchor bereits in den 1850er Jahren bestand. So heißt es im Text: „Einst - so in den 1850er Jahren - als es in Bausendorf schon 2 Musikkapellen gab, kam der Hochwürdige Herr Bischof zur Firmung. Es sollte eine besonders schöne Feier werden, und so gedachte man durch die Schon`sche Kapelle einige passende Lieder des Kirchenchores begleiten zu lassen….“

    Mit diesen dokumentierten Recherchen war die erste Hürde zur Antragsstellung genommen. Mit Stellungnahmen von P.Ludwig Eifler und Ortsbürgermeister Hans Peter Heck sowie vielen anderen Formalitäten konnten die Anträge auf den Weg gebracht werden.

    Nun wäre es schön, wenn sich neue, auch jüngere Mitstreiter für unseren Chor  fänden, damit wir auch weiterhin noch viele Jahre aktiv sein können.

    Ulrike Föllenz